Das SOS-Kinderdorf - unser besonderes Anliegen

 
Eingang
Unsere Unterstützung und Förderung des SOS-Kinderdorfs in Weilheim wurde bereits Anfang der 90er-Jahre von Manfred Kulisch initiiert und ist seit dieser Zeit unser ganz besonderes und nachhaltiges Anliegen.
 
Dabei steht die finanzielle oder materielle Unterstützung nicht unbedingt im Vordergrund. Viel wichtiger ist uns, den Kindern und Jugendlichen durch persönliche Kontakte und Beziehungen zu helfen, Vergangenes zu vergessen und sich zu lebenstüchtigen jungen Menschen zu entwickeln.
 
Deshalb haben wir und wir tun es noch, mit den Kindern und Jugendlichen Wanderungen unternommen, Werksbesichtigungen und Ausstellungen erlebt und hinter die Kulissen eines Theaters geschaut. Der Besuch des Bundestages und eine Reise nach Israel erweiterten auf besondere Weise den Horizont und förderten die Gemeinschaft. Wichtig waren dabei immer die intensiven Gespräche und manchmal auch heftige Diskussionen; sie haben die Kontakte und Beziehungen zwischen dem Rotary Club und dem Jugendhaus nachhaltig gefestigt und auch immer wieder erneuert.
 
Die Jugendlichen und das SOS-Kinderdorf revanchieren sich jedes Jahr mit einer Abendeinladung an den Rotary Club. Im Gedankenaustausch gewinnen wir dabei einen intensiven Einblick in die dort geleistete Arbeit, aber auch gute Anregungen für neues Tun.
 
Wohnhaus
Neben dem persönlichen Aufeinander zugehen, unterstützen wir das SOS-Kinderdorf natürlich auch finanziell. Das kann für notwendige Bücher oder andere Gegenstände sein, für ein Mal-Atelier, in dem die Kinder und Jugendlichen ihre oftmals gestörte Ausdrucksfähigkeit eindrucksvoll entwickeln können. Doch das ist uns nicht genug. Wir fördern auch die Kenntnisse in anderen Sprachen. In diesem Rahmen können jährlich einige deutsche Jugendliche aus dem SOS-Kinderdorf an einem Sprachkurs im Ausland teilnehmen. Umgekehrt wichtig sind uns aber auch Deutschkurse für die ausländischen Jugendlichen, die im SOS-Kinderdorf aufgenommen sind.
 
Diese Unterstützung ist unsagbar wichtig, denn im Budget des Kinderdorfs gibt es kein Geld für Notenblätter oder Malstifte und erst recht nicht für Musikinstrumente. Wer immer ein Instrument übrig hat, findet im Kinderdorf dankbare Abnehmer. Das Gleiche gilt für Einrichtungsgegenstände, denn jedes Jahr verlassen einige Jugendliche das Haus und haben außer dem vermittelten leeren Zimmer nur wenig.
Sprechen Sie mit dem SOS-Kinderdorf - 0881-924 790 -, um die Abholung brauchen Sie sich nicht zu kümmern.

 

Ausflug mit den jungen Bewohnern des SOS-Jugendhauses am 24. Oktober 2015

 
Ammer
Auch in diesem Jahr war der Tag eine gelungene Mischung aus Bildung, Naturerlebnis und Zusammengehörigkeitsgefühl.
 
Ein wahrer Glückstreffer war, dass ein Clubfreund unseren Vize-Landrat Karl-Heinz Grehl, für eine mineralogische Führung 'ersteigern' konnte. Doch das war bei einer anderen Gelegenheit.
Der Vize-Landrat ist ein begeisterter Hobby-Mineraloge, der uns nach einem Einführungsvortrag mit Bildern und viel Hintergrundwissen an die Ufer der Ammer führte. Mit unglaublichem Interesse suchten die Kinder und Jugendlichen das Ufer ab und ließen sich voller Faszination ihre Fundstücke erklären. Mancher Kiesel ließ anschließend die Hosentaschen schwer werden.
 
Zum verdienten Mittagessen ging es in die ruhig gelegene 'Zauberhütte'. Die zahlreichen und munteren Gespräche zwischen Jung und Alt verkürzten auf angenehme Weise das Warten auf die Speisen.
 
Es war ein rundum interessanter und erlebnisreicher Tag.
 

Ammer         Ammer         Ammer
 

 

Ausflug mit den Kindern und Jugendlichen des SOS-Jugendhauses am 11. Oktober 2014

 
Ettal
Natürlich sind finanzielle Hilfen wichtig, aber persönliche Kontakte und gemeinsame Unternehmungen können manchmal genauso hilfreich sein. Deshalb freuen wir uns immer wieder auf die gemeinsamen Ausflüge oder Wanderungen.
 
In diesem Jahr hatten wir einen Ausflug zum Kloster Ettal vorbereitet und die Nachfrage war wie immer sehr rege. 18 Kinder und Jugendliche aus dem SOS-Jugendhaus habenn teilgenommen und wurden von den begleitenden Rotariern, deren Ehefrauen und den Heimkräften gut betreut.
 
Im Kloster Ettal besichtigten wir die gewaltigen Baulichkeiten, die Brauerei, die Destillerie und die Gemüse- und Blumengärten. Alles regte zu Fragen an und es entwickelte sich eine wahrhaft muntere Diskussion. Einige vorbereitete knifflige Ratefragen lockerten weiter auf - es machte Spaß.
 
Bald meldeten sich die hungrigen Mägen und wir gingen zum Mittagessen in das idyllische Gasthaus Acheleschwaig bei Saulgrub. Von dort war es nach dem Essen nur eine halbe Stunde Spaziergang zum Schloß Linderhof, welches von den Jugendlichen sicher noch keiner kannte. Deshalb war die Führung mit den sehr jugendgerechten Erklärungen auch für viele ein besonderes Erlebnis.
 
Die Teilnehmer waren wirklich mit Begeisterung den ganzen Tag bei der Sache.

 

Aktionstag zum Thema Astronomie - Sterne, Mond und Sonne, am 15. Oktober 2016
Jugendliche des SOS-Kinderdorfs erkunden das Weltall

 
Weltall
Eine ganz besondere Reise zu glühenden Gasbällen, fernen Galaxien und schwarzen Löchern erlebten die Jugendlichen des Weilheimer SOS-Kinderdorfs. Der von Rotarier Klaus Klennert organisierte Erlebnistag stand heuer im Zeichen von Sonne, Mond und Sternen. Zunächst entführte der Astronomie-Experte Helmut Hornung die gut 20 Teilnehmer "mit der Zeitmaschine ins Weltall".
 
Anhand faszinierender Bilder lernten die Zuhörer zunächst unsere kosmische Nachbarschaft wie den Mond oder den roten Planeten Mars kennen. Sie tauchten aber auch ein ins Reich der Sterne, zu Riesen und Zwergen und Supernovae - gewaltige Explosionen, in denen massereiche Sonnen am Ende ihres Lebens zerbersten.
 
Weiter ging der Ausflug durch die Milchstraße, unserer Heimatgalaxie mit ihren 200 Milliarden Sternen - so viele, wie Reiskörnchen in das Innere der Weilheimer Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt passen. Und mindestens ebenso viele Galaxien bevölkern das Universum, was die Zuhörer angesichts der "astronomisch" großen Dimensionen staunen ließ.
 
Doch bei der Theorie sollte es nicht bleiben: Nach dem Vortrag ging es in die Eberfinger Sternwarte der Familie Gutekunst. Just als die Gruppe dort ankam, klarte der Himmel auf und gab den Blick frei auf das anvisierte Beobachtungsobjekt: die Sonne. Durch nahezu professionelle Teleskope betrachteten die Jugendlichen den Gasball - sowohl im Weißlicht, als auch durch ein spezielles Filter, das Gasausbrüche auf dem Tagesgestirn zeigte.
 
Der Ausflug endete mit einem Mittagessen, bei dem das Erlebte vertieft wurde. Überhaupt waren die Gespräche zwischen Jugendlichen und Rotariern für Präsident Günther Schatz ein wichtiges Ziel des Treffens. Und er sprach eine Empfehlung mit: "Seid immer neugierig!" Und das waren die Jugendlichen in der Tat. hor
 

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